7 Tipps für die Bachelorarbeit – So spart ihr Zeit und Nerven

Ich habs geschafft!

Am 20.August habe ich endlich meine Bachelorarbeit abgegeben und damit mein Studium beendet. So ganz angekommen ist diese Tatsache noch nicht bei mir. Die letzten 3,5 Jahre sind so schnell vergangen. Was ich aus dem letzten Endspurt gelernt habe und welche Tipps ich euch für eure Bachelor-, Master- oder Hausarbeit ans Herz legen kann? Continue reading!

1. Zeitplan erstellen

Ich weiß, ich klinge wie alle Dozenten wenn ich das sage, aber ein gutes Zeitmanagement ist das A und O. Ich hatte mir zu Beginn der Arbeit vorgenommen jeden Tag ein bisschen und keine größeren Brocken zu erledigen. Und das hat überraschenderweise ziemlich gut geklappt! Dabei geholfen hat mir das Online-Tool Tomsplanner. Hier könnt ihr euer Projekt planen und Teilziele erstellen. Ihr könnt Deadlines zuordnen und mit Symbolen markieren. Mir macht sowas sehr viel Spaß und man hat gleiche eine deutlich höhere Motivation sich an diesen Plan zu halten. Alle zwei Tage 2-3 Stunden am Rechner zu sitzen und zu schreiben ist deutlich erträglicher und machbarer als gegen Ende den ganzen Tag zu arbeiten und irgendwann zu verzweifeln. Plant Zeitpuffer ein, dann braucht ihr kein schlechtes Gewissen haben, wenn dann mal doch eine andere Sache wichtiger ist und sich etwas nach hinten verschiebt.

2. kleinere Ziele stecken

Bei der Einteilung meines Zeitplans bin ich sehr detailliert vorgegangen und habe mir kleine Ziele gesteckt. Die sind einfacher zu erreichen und auch weniger angsteinflößend. In meinem Fall habe ich die Ziele in die jeweiligen Hauptkapitel aufgebröselt und mir überlegt, was in welchem Zeitrahmen realistisch umzusetzen ist. Auch hier gilt wieder: Plant am besten etwas Puffer ein.

3. Belohnen

Ein Tipp, den mir eine Professorin gegeben hat und den ich nun auch weitergebe: Belohnt euch mit Kleinigkeiten, wenn ihr etwas erreicht habt. Kauft euch etwas Schönes oder fahrt ein Wochenende weg. Wenn ihr euch an den Zeitplan haltet und Puffer übrig sind, dann braucht ihr kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ihr euch mal eurer Familie und euren Freunden widmet. Es bringt nichts euer Privatleben vollständig auf Eis zu legen. Ein bisschen Abstand und Ablenkung tut gut und kann euch am nächsten Tag dann wieder weiterhelfen. Sucht euch einen Ausgleich der euch gut tut und neue Energie gibt.

4. Von hinten beginnen

Wenn ihr euren Zeitplan erstellt und anfangt eure Ziele zu planen, dann startet von hinten: Abgabe zuerst. Von dort an habe ich mir z.B. für die Finalisierung der Arbeit, also das Drucken, Formatieren und Korrektur lesen eine Woche Zeit eingerechnet. Wenn ihr so vorgeht, dann wisst ihr wann ihr anfangen müsst und ratet hinten raus nicht unter Zeitdruck.

5. Word Funktionen nutzen

Ich habe viele Funktionen von Microsoft Word leider erst im Zuge der Bachelorarbeit entdeckt. Dabei hätte ich mir damit bei früheren Hausarbeiten schon viel Zeit und Nerven sparen können. Nutzt die automatischen Verzeichnisse und die Quellenfunktion, die das Programm anbietet. Auf YouTube gibt es zu genüge Tutorials, die euch genauer erläutern, wie das ganze funktioniert. Extra Tipp: Informiert euch bei eurer Uni oder Hochschule ob es Vorlagen für Abschlussarbeiten gibt. Dann könnt ihr euch sicher sein, dass die Formatierungen die Anforderungen erfüllen und ihr spart euch Zeit, weil ihr euch am Ende nicht selbst um Schriftart, -größe, etc. kümmern müsst.

6. Ähnliche Arbeiten recherchieren

Ich war bei Entwicklung meines Inhaltsverzeichnisses teils überfordert, da ich schwer einschätzen konnte welche Inhalte und welche Kapitel relevant sind und in welcher Reihenfolge diese Sinn machen. Wer etwas Recherchearbeit investiert , der kann im Internet Arbeiten finden, die thematisch ähnlich sind und von denen ihr euch inspirieren lassen könnt. Dabei solltet ihr auf keinen Fall komplette Verzeichnisse übernehmen sondern lediglich ein Gefühl dafür bekommen, wie Arbeiten zu dem Thema aufgebaut sein könnten.

7. Rücksprache halten

Für den einen oder anderen mag das unangenehm sein, aber ich bin der Überzeugung, dass das der beste Tipp ist: sprecht mit eurem Prüfer wenn ihr bei etwas unsicher seid. Immerhin ist er oder sie die Person, die eure Arbeit beurteilt. Anstatt euch den Kopf zu zerbrechen ob ihr das passende Analyse-Tool ausgewählt habt oder die Zitierweise richtig ist, fragt einfach nach. Das ist keinesfalls zu eurem Nachteil sondern zeigt nur, dass ihr euch ernsthaft mit der Arbeit auseinandersetzt. So könnt ihr auf der sicheren Seite sein, dass ihr das umsetzt, was der Prüfer fordert und als relevant empfindet.

Ich wünsche euch beim Schreiben eurer Arbeit viel Erfolg und Durchhaltevermögen! Es wird Durststrecken geben, während denen ihr denkt es nimmt kein Ende. Und es wird Momente geben, in denen plötzlich alles keinen Sinn mehr macht und ihr die gesamte Arbeit über den Haufen schmeißen wollt. Wenn ihr allerdings am Ende das gedruckte Exemplar in der Hand haltet und abgebt, dann könnt ihr stolz sein. Denn so eine Arbeit erfordert Durchhaltevermögen und auch eine gewisse Cleverness, um zu einem Ergebnis zu kommen das innovativ und spannend ist!

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2 Kommentare

    • Lena Bogunovic
      Autor
      22. Oktober 2018 / 9:31

      Dankeschön! 🙂

      Liebe Grüße,
      Lena

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